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Mensch werden – Vom Existieren ins Leben kommen

 

Wir leben in einer extrem herausfordernden Zeit. Auf der einen Seite stehen immense Möglichkeiten, die uns auch die digitalen Welten eröffnen, auf der anderen Seite die Gefahr und die Versuchung, uns immer mehr zu verlieren und uns damit von unserem Sein abzuschneiden.
Wir werden gelebt: durch unseren Alltag, Beruf, Verpflichtungen, denen wir scheinbar unterliegen, Zwängen, den wir uns unterwerfen.

Oft ist es der Körper, der uns erste Signale schickt, dass wir uns immer weiter von uns selbst entfernen.
Oder es ist eine leise Stimme in unserem Inneren, die mit der Zeit immer lauter wird. Und so kommt es, dass wir uns manchmal an einer Stelle im Leben befinden, die sich wie der äußerste Rand einer Klippe anfühlt.

Solche Situationen tragen immer die Chance in sich, dass wir uns neu entscheiden und durch diese Entscheidung eine andere Richtung einschlagen können – zurück zu uns.

Lebensthemen – ob sie sich nun körperlich oder seelisch ausdrücken – haben eine meist lange Entstehungsgeschichte. Die damit verbundenen Muster und Programmierungen werden immer wieder in schwierigen Situationen aktiv und „triggern“ uns.

Wir spüren oft den Zeitpunkt sehr genau, wenn es so weit ist, sich Themen zu stellen, die schwierig, belastend und schmerzhaft sind, um aus diesem Kreislauf auszusteigen.

Manchmal fällt es uns aufgrund unserer persönlichen Lebensgeschichte jedoch schwer, Ja dazu zu sagen, weil wir glauben, es alleine schaffen zu müssen. Hier kann unser Herz uns die Antwort geben. Das großzügigste Geschenk, was wir hier uns machen können, ist die Erlaubnis, die Stimme unseres Herzens wieder zu hören – und seine ureigene Melodie.

Mein größtes Anliegen ist es deshalb, Menschen ein Stück ihres Weges durch meine Arbeit zu begleiten und zu unterstützen. Als Kinder lernten wir laufen, indem wir immer wieder neu versuchten, den nächsten Schritt zu machen – hinfallen und wieder aufstehen gehören dazu.

Der Weg der Veränderung ist ähnlich: auch hier braucht es Geduld, Zeit und immer wieder die Bereitschaft, neu anzufangen. Im Zen-Buddhismus wird dies „Anfängergeist“ genannt.

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